Feingehalt

Goldschmuck

Der Feingehalt eines Schmuckstücks oder einer Medaille verrät den Gold- oder Silberanteil. Goldschmuck ergibt sich durch die Beimischung von Silber, Kupfer und Zink. Hierdurch wird das Schmuckstück stabilisiert und die Farbe kann beeinflusst werden. Bei der Herstellung werden die übrigen Metalle dem Gold zu unterschiedlichen Teilen hinzugefügt. Dabei gibt es ganz verschiedene Feinanteile, bzw. Legierungen.

Der Feingoldanteil und Legierungen

Der Feingehalt von Gold variiert von dünnen Vergoldungen bis zu einem Feingoldanteil von 99,99 %. Die gängigsten Legierungen in der Schmuckbranche sind 333, 585 und 750. Zu weiteren Goldlegierungen für Ketten, Ringe und Armbänder zählen 375, 417 und 875. In einigen Ländern sind sogar 916 und 965er Gold gängig für die Herstellung von Schmuck. Eine sehr beliebte Legierung ist das sogenannte Münzgold, 900er Gold, welches Umlaufmünzen stabil halten soll. 98,6 % Feingoldanteil ist für Medaillen, sowie für die österreichischen Dukaten vorgesehen. Barren und viele Anlagemünzen bestehen zu 999/1000 aus Gold oder Silber.

Silber, Platin, Palladium und Ihre Feinanteile

Im Bezug auf Silberschmuck tauchen ganz bestimmte Punzen immer wieder auf: 800, 835, 900 und 925. Silberbarren, Anlagemünzen und Medaillen können aus 995er oder 999er Silber bestehen. Platin hingegen wird gerne für Eheringe verwendet, da es besonders robust ist. In diesen Ringen finden Sie die Stempel 950 oder 600. Platin können wir ebenso in Form von Barren und Anlagemünzen kaufen. Diese sind mit 999 gepunzt, wie zum Beispiel die Kookaburra als 1 Unze. Das Edelmetall Palladium ist wie Platin aus 999/1000 als Anlagewert zu erhalten, sowie in den Legierungen 500 und 950. Sogar Dentalmetall kann aus Palladium bestehen.

Wieso wird in der Schmuckherstellung legiert?

Welche Vorteile bringt eine Schmucklegierung mit sich? Wird Gold mit Kupfer oder anderen Metallen gemischt, wird es stabiler und kann damit optimal als Schmuck getragen werden. Außerdem kann mit der Beimischung anderer Metalle die Farbe des Schmuckstücks beeinflusst werden. Ein großer Anteil Silber sorgt für Weißgold und Rotgold entsteht mit der Zugabe von Kupfer. Die Farbe spielt beim Goldankauf jedoch weniger eine Rolle. Ausschlaggebend für die Berechnung ist der Feingoldanteil. Kommen Sie gerne vorbei und verkaufen Sie unkompliziert Ihren Goldschmuck.